6 Öl- und Getreidemühle
Die am Fuße der Burg (Burgmühle) liegende Mühle wurde vermutlich bereits im 10. Jahrhundert angelegt und mit dem Wasser der Batschke betrieben.
Die Ersterwähnung erfolgte 1434 als Zinsgut des Merseburgischen Stiftsamtes Zwenkau. Die Existenz ist ab 1502 belegt.
Vor 1592 wurde eine zusätzliche Wasserzuführung durch den von der Altelster abgezweigten „Alten Mühlgraben“ vorgenommen.
1712 und 1778 brannte die gesamte Mühlenanlage ab.
Der Betrieb mit drei Mühlrädern ist aus dem Jahr 1822 belegt. Die Gesamtanlage bestand aus dem Mahlhaus mit Wasserrad und Mahltechnik, Fein- und Mahlgerinne und dem Speicher.
1996 erfolgte der Umbau zu Wohnzwecken.